Ende März war ich für etwa eine Woche in Berlin. Eigentlich zu zweit, aber ich bin extra ein paar Tage früher gefahren, mit dem Vorhaben, ganz in Ruhe fotografieren zu können.
Denn wenn man mit einer nicht-fotografierenden Person unterwegs ist, kann man natürlich zwischendurch mal was knipsen, aber zumindest ich habe dabei oft das Gefühl, ein Klotz am Bein und ganz schön nervig zu sein. Ständig bleibe ich stehen, warte, daß jemand aus dem Motiv rausgeht (oder reinkommt), daß die Sonne wiederkommt (oder weggeht), will noch mal von der anderen Straßenseite aus was probieren oder muss noch mal mit anderer Blende, Verschlusszeit oder Filmsimulation schießen.
Also zweieinhalb Tage nur die Kamera und ich. Vorher hatte ich extra noch ein Ladegerät gekauft, in dem man zwei Akkus gleichzeitig laden kann. Bisher kam ich immer so zurecht, aber wenn ich DEN GANZEN TAG fotografieren würde, müsste ich ja abends sicher alles wieder laden! Ich habe das Ladegerät nicht ein einziges Mal verwendet.
Ich fühlte mich so dermaßen uninspiriert! Ich bin herumgelaufen, habe herumgeguckt, fand den Anblick der Stadt durchaus schön und spannend. Aber kaum etwas schien mir fotografierenswert.
An Tag 1 habe ich mich gezwungen, spannende Posterreste an Wänden zu knipsen, um überhaupt mal den Auslöser zu drücken. Kreative Krise is real!
Naja, am Ende sind dann natürlich doch ein paar Bilder rausgekommen, mit denen ich ganz zufrieden bin. Hier sind sie.














































